Mülltonnenverkleidung aus Edelstahl

by admin

Qualität kostet Geld. In aller Regel macht sich der finanzielle Aufwand bezahlt. Wer eine sündteure Mülltonnenverkleidung aus verchromten Edelstahl installiert, der hat etwas zu sagen. Das können durchaus unterschiedliche Aussagen sein. Vielleicht gefällt ihm die Kunststoffversion der Mülltonnen nicht, vielleicht sieht er die Umweltaspekte, was Plastik angeht. Vielleicht gefällt ihm nur das glänzende Chrom. Vielleicht will er verkünden, dass hier jemand wohnt, der es sich leisten kann. Unter Umständen sieht er auch die vielen Vorteile des Materials.

Edelstahl – das Gold der Stähle

Der nach der DIN EN 10020 bezeichnete legierte oder unlegierte Stahl mit einem durchwegs sehr hohen Reinheitsgrad, darf sich Edelstahl nennen. Die wesentlichsten Vorteile sind bei diesem Stahl sind seine hohe Korrosionsbeständigkeit, seine mechanische Zuverlässigkeit. Er ist darum nicht störanfällig, hygienisch und umweltfreundlich, denn er ist nicht toxisch.

Weiter sehr wichtig, er ist schweißbar und bearbeitbar, vielfältig einsetzbar, durchaus umweltfreundlich, recycle-fähig, da wieder einschmelzbar. Er bewirkt weiter eine erhöhte Einbruchsicherheit. Verchromter Edelstahl ist sowohl thermisch als auch mechanisch hoch belastbar, es gibt keine Verkeimung bei geringem Allgemeinverschleiß, Edelstahl ist praktisch wartungsfrei.

Auf seiner glatten Oberfläche entstehen keine Ablagerungen, darum ist er auch, für andere Zwecke benützt, ‚geschmacksneutral. Ein zusätzlicher Vorteil ist die Möglichkeit einer leichten Bauweise durch sein geringes Gewicht. Von der Normregel her muss ein Stahl jedoch nicht rostfrei oder besonders chemisch rein sein, um als Edelstahl bezeichnet zu werden.

Der Sachverhalt scheint etwas kompliziert, da im Alltagsgebrauch tatsächlich nur hochgradig reine, von anderen Bestandteilen wie Schwefel und Phosphor befreite Stähle, womöglich noch mit einem Chromzusatz, beziehungsweise verchromt, als Edelstahl bezeichnet werden. Die Norm jedenfalls besagt, dass dieser Anteil an unreinen Bestandteilen auf 0,025 Prozent des Metalls beschränkt sein muss, um als Edelstahl zu gelten.

Wenn die Mülltonnenverkleidung zur Kunst wird

Natürlich kann man beim Edelstahl nicht grundsätzlich von Kunst sprechen, der Begriff „Design“ ist jedoch wohl durchaus angebracht. Was da in den Baumärkten und Fachgeschäften zu finden ist, erinnert schon mehr an eine stylishe Bungalowanlage für Pygmäen, denn an eine Mülltonnenbox, einer Mülltonnenverkleidung. Natürlich sind nicht alle Designs komplett in Edelstahl gehalten. Die Kombination, ist wie immer in Mode und Kunst, in Design und Architektur, entscheiden.

Da finden sich wunderbare Kombinationen mit wertvollen, langlebigen Harthölzern wie Eukalyptus, Eiche, Lärche, Douglasie, selbst Mahagoni sieht ein staunendes Auge. Nun, die Definition von Kunst differiert. Was dem einen seine Mahagonimüllbox ist dem anderen der Tonnenstrumpf. Dabei handelt es sich um die wahrscheinlich grundlegendste Idee zum Problem der tristen Mülltonnen. Ein Mülltonnenstrumpf ist eine Klebfolie, die genau für die Mülltonne zugeschnitten ist.

Hier gibt es die wundervollsten Motive, vom Sonnenuntergang hin bis zum Logo des Fußballvereins. Natürlich kann man als Besitzer einer Tonne diese auch bemalen, lackieren. Dasselbe gilt für die Fläche des Tonnensichtschutzes. Warum nicht beispielsweise den Wunsch nach Frieden auf dieser „öffentlichen“ Fläche proklamieren?